Das Eigenheim entlastet im
Alter
Mietfreies Wohnen im Eigenheim
sorgt nachweislich für materielle Sicherheit im Ruhestand. Das
Statistische Bundesamt hat für allein stehende Rentner mit entschuldetem
Wohneigentum nach Berücksichtigung aller Aufwendungen für den
Unterhalt der selbstgenutzten Immobilie eine monatliche Entlastung von ca.
519 Euro errechnet. Bei Rentnerehepaaren beträgt die so genannte
Immobilien-Rente ca. 613 Euro.
Die ersparte Miete bringt Rentnern mit
Eigenheim eine Zusatzrente von etwa 30 Prozent. Ihr Nettoeinkommen steht ihnen
für andere Ausgaben voll zur Verfügung. Im Gegensatz dazu müssen
Ruheständler, die zur Miete wohnen, 25 Prozent ihrer Alterbezüge
für die Zahlung von Miete ausgeben.
Nach jüngsten
Forschungsergebnissen zur Alterssicherung in Deutschland hängt der
Lebensstandard im Alter nicht in erster Linie vom früheren Einkommen ab.
Es wurde vielmehr festgestellt, dass Menschen, die im Laufe ihres Erwerbslebens
Wohneigentum geschaffen haben, ein konsequenteres Sparverhalten aufweisen.
Trotz des Immobilienerwerbs haben sie zum Eintritt des Ruhestandes ein vielfach
höheres Vermögen aufgebaut als Mieter mit gleich hohem
Einkommen.
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